Adventsreise zwischen Paris und Erzgebirge 1/4 m. 51 B. (Reiseberichte)

TD, Dienstag, 29.12.2015, 18:54 (vor 3384 Tagen)

Hallo zusammen,

mittlerweile ist es zur Tradition für mich geworden, in der Vorweihnachtszeit eine kleine Bahnrunde zu drehen, vorzugsweise mit passenden Zielen wie Städte mit Weihnachtsmärkten. Dieses Jahr hatte ich eigentlich mal wieder das Erzgebirge ins Auge gefasst, doch dann „musste“ ich noch eine Paris-Reise vorziehen, so dass sich eine etwas sonderbare Kombination zwischen internationalem Hochgeschwindigkeitsverkehr und Dampfbetrieb ergeben hat.

Da mein Bruder und Reisebegleiter derzeit in Mainz wohnt, ergibt sich dadurch ein neuer Ausflugsradius für mich. Bevor nun jemand die Tour mit fahrplanbasiertem Spürsinn durchleuchtet und feststellt, dass die Reise aufgrund unterschiedlicher Verkehrstage so gar nicht stattgefunden haben kann, gebe ich es gleich zu: Paris-Reise und Erzgebirge waren an unterschiedlichen Adventswochenenden, ich bin aber zu faul, die Anreise nach Mainz mehrfach zu beschreiben und so habe ich beide Reisen zu einer fiktiven Rundfahrt aneinandergehängt.

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Wir fahren von Konstanz nach Mainz und starten von dort zu einem Tagesausflug nach Paris mit ICE und Thalys. Am dritten Reisetag geht es von Mainz nach Leipzig, von dort schließlich über Chemnitz nach Annaberg-Buchholz ins Erzgebirge. Am nächsten Tag fahren wir über den Erzgebirgskamm nach Karlsbad und wieder zurück nach Zwickau. Die Heimreise führt uns dann über Franzensbad und die wiedereröffnete Strecke von Aš nach Selb-Plößberg nach Hof und über Nürnberg zurück an den Bodensee.


Tag 1: Konstanz – Mainz

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Gerade mal ein Wochenend-IC ist Konstanz noch geblieben – schön, dass Fahrtroute und Fahrplan passen und ich so mit dem IC 2006 „Bodensee“ eine bequeme Direktverbindung nach Mainz habe. Es ist zwar nur Schneeregen, aber immerhin stimmt das Wetter so etwas winterlich-weihnachtlich.

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Seitdem es in der ersten Klasse die Gratisreservierungen gibt, ist es schwierig, kurzfristig noch einen Fensterplatz zu bekommen, zumal diese in einem Abteilwagen ja doch sehr begrenzt sind. Und so hat das Reservierungssystem nur noch einen Gangplatz für mich. Aber es gibt ja eine Alternative: wer rechtzeitig kommt, findet im Bistrowagen noch ausreichend freie Fensterplätze.

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Von der Rheinbrücke aus gibt es noch einen Blick über den Bodensee, in Engen dann das letzte Winterbild, weiteren Schnee werden wir auf der gesamten Tour leider nicht mehr sehen.

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Ok, der Kontrast zum vorherigen Bild aus Engen ist etwas heftig, aber wie eingangs erwähnt bin ich die Strecke zweimal gefahren und am Wochenende des vierten Advents gibt es blauen Himmel und Sonnenschein über dem Schwarzwald.

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Ab Offenburg geht es auf der Oberrheinbahn nach Norden, in Mannheim queren wir dann den Rhein und nach der Fahrt durch Rheinhessen erreicht der IC 2006 am Nachmittag Mainz.

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Weihnachtlich geschmückt begrüßt der Hauptbahnhof von Mainz die Reisenden. Weihnachtsschmuck und Sonnenschein passen so gar nicht zusammen, deshalb warten wir nun den Einbruch der Dunkelheit ab und starten dann zu einem Stadtrundgang.

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Vorbei am Staatstheater...

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...geht es zum Weihnachtsmarkt vor der Kulisse des Mainzer Doms.

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Ursprünglich stammen die Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge, mittlerweile sind sie aber auch weit darüber hinaus anzutreffen. Die Mainzer Weihnachtspyramide ist für uns somit zugleich eine Einstimmung auf das weitere Reiseziel.

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Eine echte Mainzer Sehenswürdigkeit ist dagegen die Heunensäule auf dem Markt, die zum 1000-jährigen Dombaujubiläum 1975 aufgestellt wurde und den Weihnachtsmarkt mit einem Lichterhimmel überspannt.

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Und mit einem Abstecher in die Altstadt beenden wir den ersten Reisetag.

Es geht gleich weiter...

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[image] "Fensterplatz, bitte." - Meine Bahnreiseberichte.de.| instagram.com/fensterplatz.bitte/


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